Sabbatjahr. Zu einer allgemeinen Zwangspause erklärten wir das vielversprechende, mit grossartigen Heim- und Gastspielen durchgeplante Jahr im späten Frühling 2020. Und was für eine Saison wäre es gewesen! Debüts im Wiener Konzerthaus sowie am Bachfest Leipzig, eine Japan-Tournée, ein Auftritt im Petersdom im Vatikan, die Appenzeller Bachtage… Unsere harte Arbeit von mehreren Jahren kam uns wie ein Scherbenhaufen vor. Von einem «Sabbatical» kann indes kaum die Rede sein. Denn nach den zwei erfolgreich durchgeführten Kantatenkonzerten vom Januar und Februar ist eine Reihe von Alternativveranstaltungen im Streaming entstanden, dank derer viele neue Freunde der J. S. Bach-Stiftung gewonnen werden konnten. Nebst der administrativen und logistischen Bewältigung der mit der Generalabsage der Konzerttätigkeit verbundenen Aufgaben konnten geplante, aber auch kurzfristig ersonnene Publikationen unseres Verlages auf den Markt gebracht werden. Und zwischendurch gelang es auch, Projekte wie «BergBach» trotz aller Einschränkungen auf die Beine zu stellen. Hintergrundinformation zu all diesen Taten finden Sie in den nachfolgenden Seiten.

Der aus materieller wie ideeller Sicht ausserordentlich grosse Zuspruch unserer langjährigen Unterstützer, aber auch von neuen Freunden unserer Kulturorganisation, hat uns berührt und einmal mehr gezeigt, warum und wofür wir arbeiten. Für all die Mitteilungen des Supports und die sehr zahlreichen Zuwendungen aller Grössenordnungen sind wir zu einem besonders aufmerksamen Dank verpflichtet.

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