«Welch Übermass der Güte schenkst du mir!», hörten wir am 20. September 2019 anlässlich der Aufführung der Kantate BWV 17 («Wer Dank opfert, der preiset mich», Tenorarie) in Teufen AR.

In der aufgrund der Veranstaltungszahl überschaubaren Bach-Saison 2019 (ohne Appenzeller Bachtage, Gipfelbesteigungen in übertragenem und wortwörtlichem Sinne sowie Tourneen) konzentrierten wir uns vorwiegend auf unseren Kernauftrag rund um das Bach’sche Vokalwerk. Einmal mehr mussten wir feststellen, dass es bei Bach nicht um Quantität geht. Hinter der zeitlichen Überschaubarkeit dieser Kompositionen verbergen sich musikalische Schätze mit fast unendlichen Deutungsebenen und -möglichkeiten, wie die Werkeinführungen und Reflexionsvorträge auch stets erahnen lassen. Entsprechend anspruchsvoll ist die Vorbereitungsarbeit, die vor allem bei den Spezialisten von Chor & Orchester der J. S. Bach-Stiftung unter der Leitung von Rudolf Lutz in der allmonatlichen Erarbeitung der Werke anfällt.

Auf den Seiten des Tätigkeitsberichts befindet sich eine Zusammenfassung des vergleichsweise ruhigen Jahrs 2019 sowie der (im Übermass!) geernteten Güter, für welche wir als Organisatoren äusserst dankbar sind. Aber auch Ihnen, den verehrten Leserinnen und Lesern, ideellen und finanziellen Unterstützern unserer Bach-Konzerte, danken wir herzlich! Die Zeit zwischen den hier resümierten Konzerten wurde im Übrigen nicht dem Dolcefarniente gewidmet, sondern – ganz im Gegenteil – der Vorbereitung der vielen Aktivitäten innerhalb und ausserhalb der Kantatenreihe, die 2020 von Trogen bis Tokio stattfinden werden.

Wir freuen uns auf viele weitere Begegnungen!

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