Die Bachforschung kann auf eine mindestens 200-jährige Tradition zurückblicken. Noch immer bieten die großen Standardwerke von Forkel über Spitta und Schweitzer bis hin zu Wolff und Geck reichhaltiges Material. Für den Bereich der Bachkantaten sind in den letzten Jahren zum bewährten Buch von Alfred Dürr noch einige relevante Neuerscheinungen hinzugekommen:

Hans-Joachim Schulze, Die Bach-Kantaten. Einführungen zu sämtlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs, Stuttgart/Leipzig 2006.

Martin Petzoldt, Bach-Kommentar. Theologisch-musikwissenschaftliche Kommentierung der geistlichen Vokalwerke Johann Sebastian Bachs. 3 Bde, Stuttgart/Kassel 2004/2007/2014.

Gilles Cantagrel, Les cantates de J.-S. Bach. Paris 2010.

Jörg-Andreas Bötticher, Albert Jan Becking und Anselm Hartinger (Hg.), „Wie schön leuchtet der Morgenstern“. Johann Sebastian Bachs geistliche Kantaten: Werkeinführungen und Dokumente der Basler Gesamtaufführung, Basel 2012.

Daneben informiert das von Peter Wollny herausgegebene Bach-Jahrbuch (eines der Leitperiodika der historischen Musikwissenschaft) zuverlässig über neue Quellenfunde zu Leben, Werk und Nachwirkung Johann Sebastian Bachs und seiner Söhne und Vorfahren.

(A. Hartinger, 2013)

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