BWV 45: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist
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26. November 2021
Werkeinführung: 17:30
Konzert: 19:00

Gemäss geltender Bestimmungen sind wiederum nur 50 Teilnehmer zum Konzert zugelassen, Hallenkapazität hin- oder her. Wir lassen das Los unter den Angemeldeten über die Zulassung bestimmen. Bitte melden Sie sich an, wenn sie dazu gehören wollen. Ebenso bitten wir all jene, die zum zeitlich beschränkt aufgeschalteten Live-Stream Zugang erhalten wollen, um entsprechende Mitteilung. Ein einfaches Mail an info@bachstiftung.ch oder ein Anruf bei unserem Sekretariat unter der Nummer +41 71 242 16 61 genügt.

Das Live-Streaming ist kostenlos. Selbstverständlich können Sie uns aber gerne unterstützen und ein «virtuelles Ticket» kaufen. Über Zustüpfe jeglicher Höhe freuen wir uns. 

Unterstützungsmöglichkeiten: 
PayPal oder via Banküberweisung an

J. S. Bach-Stiftung
Museumstrasse 1
Postfach 328
9004 St. Gallen
Schweiz
IBAN: CH73 0900 0000 8558 5738 0
BIC: POFICHBEXXX
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Zahlungszweck: Unterstützung J. S. Bach-Stiftung

Kantate zum 8. Sonntag nach Trinitatis, für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Traversflöte I+II, Oboe I+II, Streicher und Basso continuo

Die für den 8. Sonntag nach Trinitatis bestimmte Kantate «Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist» wurde 1726 in Leipzig erstmals aufgeführt. Die einem Meininger Librettojahrgang entnommene Textgrundlage kombiniert gleich zwei Lesetexte aus dem Alten und Neuen Testament und entfaltet von da aus eine Theologie der an Werken der Liebe erkennbaren und seinem Wort vertrauenden Gottesfürchtigkeit. Während der kompositionstechnisch höchst anspruchsvoll gearbeitete Eingangschor die an den Menschen gerichtete Forderung mit maximaler Deutlichkeit herausarbeitet, kommt die den zweitenn Kantatenteil eröffnende Kritik Jesu an den falschen Jüngern als feuriger Bassauftritt mit dramatischer Streicherbegleitung daher. Generell verbinden die Sätze dieser Kantate die geschärfte Leuchtkraft würziger Kreuztonarten mit einem ausgeprägten Bemühen um metrische Klarheit sowie um eine durch wechselnde Klangfarben unterstützte emotionale Ansprache.

Reflexion:

Sebastian Kleinschmidt

Werkeinführung:

Rudolf Lutz
Pfr. Niklaus Peter