BWV 211: Schweigt stille, plaudert nicht
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19. Juni 2020
Werkeinführung: 17:30
Konzert: 19:00

«Kaffeekantate», für Sopran (Lieschen), Tenor (Erzähler) und Bass (Schlendrian),
Traversflöte, Streicher und Basso continuo

Der Kaffee – heute allgegenwärtiges Überlebenselixier in Büro und Morgenstunde – war im Barock Luxusartikel und (lässliche) Sünde zugleich. Den Streit um seinen Genuss mit dem ewigjungen Autoritätskonflikt zwischen Eltern (Schlendrian) und Kindern (Lieschen) zu verbinden, ergab den genialen Plot des 1732 gedruckten und mehrfach vertonten Librettos des Leipziger Gesellschaftsdichters Picander. Wie Bach die polternde Hilflosigkeit des aufgeblasenen Patriziers und den charmanten Trotz der sehnsuchtsvollen Jungfer porträtiert, spricht für seinen erprobten Familiensinn und war gewiss ebenso Werbung für das Zimmermannische Coffeehaus zu Leipzig wie für die «ernst-scherzhafte» Tonkunst ihres Komponisten. Mit dem wohl von ihm hinzugefügten Schlussterzett «Die Katze lässt das Mausen nicht» gelang Bach zudem ein schelmischer Ohrwurm.

Werkeinführung:

Rudolf Lutz
Pfr. Niklaus Peter

Service und weitere Informationen:

Der Kartenvorverkauf ist an Konzerttagen nur bis Freitag (12 Uhr) möglich.

Die kostenlose Generalprobe findet am Donnerstagabend, 18. Juni 2020 am Konzertort statt. Die genaue Uhrzeit wird ca. 2 Wochen vor dem Konzert auf unserer Homepage und im monatlichen Brief publiziert.

Bei Fragen erreichen Sie uns auch telefonisch im Stiftungssekretariat unter +41 71 242 16 61 oder per E-Mail sekretariat@bachstiftung.ch.

Bitte beachten Sie, dass infolge Ton- und Bildaufnahmen, nach Beginn von Werkeinführung und/oder Konzert kein Einlass gewährt werden kann.

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