BWV 192: Nun danket alle Gott
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23. April 2021
Werkeinführung: 17:30
Konzert: 19:00

Wieviel Publikum ab welchem Monat dabei sein darf, wissen wir zum heutigen Zeitpunkt noch nicht. Wir wissen aber, dass die Aufführung von BWV 192 am 23. April als Geisterkonzert veranstaltet werden muss. Die gute Nachricht: Alle Personen, die sich für das Geisterkonzert anmelden, erhalten einen persönlichen Link, um es im Livestream mitzuerleben.

Anmeldung an info@bachstiftung.ch oder telefonisch unter +41 71 242 16 61.

Download Lutzogramm
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Das Live-Streaming ist kostenlos. Selbstverständlich können Sie uns aber gerne unterstützen und ein «virtuelles Ticket» kaufen. Über Zustüpfe jeglicher Höhe freuen wir uns. 

Unterstützungsmöglichkeiten: 
PayPal oder via Banküberweisung an

J. S. Bach-Stiftung
Museumstrasse 1
Postfach 328
9004 St. Gallen
Schweiz
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Kantate zum Reformationsfest, für Sopran und Bass, Vokalensemble, Streicher, Traversflöte I+II, Oboe I+II und Basso continuo

Die wahrscheinlich 1730 ohne erhaltene Zweckbestimmung komponierte Kantate «Nun danket alle Gott» ist ein Nachzügler zu Bachs Choraljahrgang von 1724/25. Unter Verzicht auf gedichtete Texte auf das bekannte Kirchenlied von Martin Rinckardt (1636) konzentriert, entstand das Werk möglicherweise für die Schlosskapelle des Herzogs von Sachsen-Weissenfels, dem Bach seit 1729 nebenher als Titularkapellmeister diente. Die beiden umrahmenden Tutti-Sätze heben als prachtvoll-bewegliche Festchöre den Lob- und Dankcharakter hervor, der durch die Traversflöten und Oboen eine mehr lichte als triumphierende Färbung erhält. Da auch das dazwischen eingefügte Sopran-Bass-Duett einen bei aller Entschlossenheit zart leuchtenden Grundzug ausbildet, ist neben dem Trinitatis- oder Kirchweihfest sowie dem Reformationstag auch eine Trauung als Entstehungsanlass diskutiert worden. Weil der Tenorpart im originalen Stimmenmaterial fehlt, sind Aufführungen der ausserordentlich reizvollen Kantate stets auf Rekonstruktionen angewiesen.

Reflexion:

Urban Federer

Werkeinführung:

Rudolf Lutz
Pfr. Niklaus Peter