BWV 145: Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen
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26. April 2019
Werkeinführung: 17:30
Konzert: 19:00

Kantate BWV 145 zum 3. Ostertag, für Sopran, Tenor und Bass, Oboe d’amore I+II, Traversflöte, Trompete, Streicher und Basso continuo

Einen raren Einblick in Bachs Aufführungswerkstatt gewährt die nur in späterer Abschrift und womöglich unvollständig überlieferte Kantate «Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen». Sind doch den fünf zweifellos Bach’schen Sätzen dort noch ein Choral sowie ein Fugenchor Telemanns vorangestellt, die vielleicht mit einer Umwidmung zum Ostersonntag zu tun haben. Im einleitenden Duett für Sopran und Tenor sowie in der Bassarie dominieren deutende Klangfarben, die die mit der Auferstehung verbundene Verwandlung in einer funkelnden Violinpartie fassen sowie die Wundermacht des Osterfürsten mit Trompetenfanfaren über einem tänzerischen Orchesterteppich illustrieren. Bachs sensibler Musik geht es hörbar darum, Jesu befreiendes Leben und die Überwindung des mosaischen Gesetzes unmittelbar dem Herzen einzuprägen.

Solisten:

Johannette Zomer, Sopran
Alexandra Rawohl, Alt (Eingangschöre und Schlusschoral)
Colin Balzer, Tenor
Matthias Helm, Bass

Reflexion:

Manuela Schreiner

Werkeinführung:

Rudolf Lutz
Pfr. Niklaus Peter

Service und weitere Informationen:

Die kostenlose Generalprobe findet am Konzerttag um 12 Uhr am Konzertort statt.

Bitte beachten Sie, dass infolge Ton- und Bildaufnahmen, nach Beginn von Werkeinführung und/oder Konzert kein Einlass gewährt werden kann.

Bei Fragen erreichen Sie uns auch telefonisch im Stiftungssekretariat unter +41 71 242 16 61 oder per E-Mail: sekretariat@bachstiftung.ch.

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