Büche

Daniel Büche (*1961, Herisau) besuchte bis zur 10. Klasse die Rudolf-Steiner-Schule in St. Gallen, bevor er die Maturität Typ C an der Kantonsschule Trogen erlangte. Er folgte seinen vielfältigen naturwissenschaftlichen Interessen und studierte Humanmedizin an der Universität Basel. Nach den Lehr- und Wanderjahren durch die ganze Deutschschweiz liess er sich mit seiner inzwischen siebenköpfigen Familie in Speicher nieder. Ärztlich ist er seither am Kantonsspital St. Gallen tätig. Seit 2002 widmet sich Daniel Büche mehrheitlich der Palliativmedizin, einem Bereich, in den er sich am Kings College in London vertieft hat. Die Palliativversorgung fasziniert ihn, da neben der Medizin auch andere Wissenschaften zum Zug kommen. Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, den kranken Menschen als Person und nicht nur als Patient oder Klient zu betrachten. In der letzten Phase des (irdischen) Lebens – dem Sterben – offenbart sich nochmals das Geheimnis des Menschseins mit der Frage: Woher kommen wir – was ist unser Ziel auf Erden
– wohin gehen wir? Menschen in dieser Lebensphase zu begleiten, ihr Leid zu lindern und sich von ihren Lebenswegen berühren zu lassen ist Dank genug für die geleistete Arbeit.