Assmann

Aleida Assmann studierte Anglistik und Ägyptologie an den Universitäten Heidelberg und Tübingen. Nach Promotion (1977) und Habilitation (1992) in Heidelberg wurde sie auf den Lehrstuhl für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz berufen, den sie von 1993 – 2014 innehatte. Sie erhielt Fellowships (Wissenschaftskolleg zu Berlin, Aby-Warburg-Haus Hamburg) und Gastprofessuren der Universitäten Rice, Princeton, Yale, Chicago und Wien. Zu ihren besonderen Ehrungen gehören der Ehrendoktor der theologischen Fakultät der Universität Oslo (2008), der Max Planck Forschungspreis (2009) und der Heineken Preis für Geschichte (2014). Ihre Forschungsthemen sind individuelles und kulturelles Gedächtnis, Trauma, Funktionen des Archivs, Formen des Vergessens. Aktuelle Publikationen: Erinnerungsräume (4. Aufl. 2009), Der lange Schatten der Vergangenheit (2006), Einführung in die Kulturwissenschaft. Grundbegriffe, Themen, Fragestellungen (3. Aufl. 2011); Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur
(2013); Ist die Zeit aus den Fugen? Aufstieg und Niedergang des Zeitregimes der Moderne (2013); Im Dickicht der Zeichen (2015).