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Berthold Rothschild

(Referat vom 23. April 2010)


Berthold Rothschild, geb. 1937 als 9. von 10 Kindern einer jüdisch-orthodoxen Familie, öffentliche Schulen und Gymnasium in Zürich, Matura 1956, Studium der Medizin und Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie u.a. an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, Ausbildung zum Psychoanalytiker Freud’scher Richtung am Psychoanalytischen Seminar Zürich.

Seit 1971 in eigener Praxis in Zürich tätig. Tätigkeit als Dozent und Supervisor in Zürich und Italien. Publikationen und Lehrveranstaltungen zu den Themen Sozialpsychologie, Psychoanalyse, kritische und Sozial-Psychiatrie und politische Psychologie. Politische Tätigkeit in der Partei der Arbeit CH , im Zürcher Gemeinderat von 1974 – 1980.

Bücher und Publikationen: „Seele in Not“ (1980), „Diagnose Psychiater“ (1982), „Die neuen Narzissmustheorien“ (1981), „Psychoanalyse und Aufklärung“ (1992), „Selbstmystifizierung der Psychoanalyse“ (1996), „Zur Psychologie des kannibalischen Wohlbefindens“ (1996).

Neuere Arbeiten: „Über die Veränderungen in Psychiatrie und Psychotherapie“ (2007), „Die Abgründe der Liebe“ (Radio DRS 2008), „Erinnern-Vergessen / Verdrängen-Gedenken“ (2008), „Die therapeutische Beziehung“ (2009), „Der Familiarismus“ (2009).