Stiftungszweck
Wie das Projekt entstand
In der festen Absicht, das Vorhaben in die Tat umzusetzen, taten sich im Jahr 1999 der Musiker Rudolf Lutz und der Privatbankier Konrad Hummler zusammen. Aus privaten Mitteln wurde der Grundstock der J. S. Bach-Stiftung geäufnet. Die erste Kantatenaufführung fand 2006 statt.
Förderung des Kulturlebens als Stiftungszweck
Die Stiftung bezweckt gemäss Gründungsurkunde «die Förderung des Kulturlebens in der Region Ostschweiz, indem sie Trägerschaften und Einzelpersonen unterstützt, die sich in edukativer Weise um die öffentliche Aufführung des Gesamtwerkes von Johann Sebastian Bach bemühen, um so insbesondere der Jugend die Bedeutung seines musikalischen Schaffens näherzubringen». 2011 wurde eine zweite Stiftung, ohne Einschränkung auf die Region, mit Sitz in Zürich gegründet.
Aufwendiger Konzertbetrieb
Der Grund dafür, dass Bachkantaten relativ selten aufgeführt werden, liegt in einem für den traditionellen Konzertbetrieb ungünstigen Kosten-Nutzen-Verhältnis. Für die zum Teil sehr kurzen Werke wird ein aufwendiger «Apparat» benötigt: ein vielfältig besetztes Orchester, eine Gesangssolistengruppe, ein Chor.
J. S. Bach-Stiftung im Internet
Von zentraler Bedeutung ist für die J. S. Bach-Stiftung die Verbreitung von Johann Sebastian Bachs Vokalwerk. Aus diesem Grund macht die Stiftung Ausschnitte ihrer Videoaufnahmen im Internet auf YouTube zugänglich und ist auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter aktiv. Dank diesen Online-Plattformen ist es der J. S. Bach-Stiftung gelungen, eine mehrere tausend Personen umfassende Fangemeinde aufzubauen, die sich über die ganze Welt erstreckt.